der keller

spinnweben in den haaren, wenn
ich in den modergeruch eintauche
und einen ort betrete, den ich mir
ermalen wollte, wo ich farbe als
sprache meiner emotionen in die
welt schleudern wollte, doch ich
blieb stumm, seit tagen, monaten
und noch länger blieb eine sprache
ungenützt, stauten sich gefühle
kanalisierten sich über pforten die
anderer natur, bis ich wieder in
bildern sprach, nicht in diesem
keller sondern andernorts, der
keller heute nur mehr ein lager
der leinwände, der utensilien, der
werke jener sprache, die ich
endlich wieder spreche
rock - 17. Jul, 21:52
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